Datenschutzerklärung

Stand: folgt

[Text folgt — Anwalt] Hier steht die Datenschutzerklärung nach Art. 13 und 14 DSGVO, sobald der Anwalt sie geliefert hat. Die Überschriften darunter sind das Gerüst; vier davon hängen an Fragen, die noch offen sind.

Wer verantwortlich ist

Name, Anschrift, E-Mail — Art. 13 Abs. 1 lit. a DSGVO. Für die Daten der Fahrgäste hängt die Antwort daran, ob der Fahrer, der Betreiber oder beide gemeinsam verantwortlich sind (Art. 26).

Datenschutzbeauftragter

Art. 13 Abs. 1 lit. b — nur wenn benannt, sonst entfällt dieser Abschnitt.

Für Fahrer: Konto und Zugang

Name, Initialen, E-Mail, Passwort, Zeitzone, Fahrernummer, Telefon (freiwillig, nur mit Freigabe sichtbar), Zugangsstand, Vorgänge und der Nachweis, welche Fassung dieser Erklärung gezeigt wurde. Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. b.

Für Fahrer: Kauf und Rechnung

Beträge, Zahlweg, Rechnungsnummer und die Kennungen des Zahlungsdienstleisters. Der Zahlungsdienstleister ist für die Zahlung selbst eigener Verantwortlicher. Aufbewahrung acht Jahre (§ 147 Abs. 3 AO, Art. 6 Abs. 1 lit. c); der Beleg bleibt deshalb auch nach einer Kontolöschung stehen, ohne Verbindung zur Person.

Für Fahrer: die kostenlose Probe

Aus der E-Mail-Adresse wird ein gesalzener Hash gebildet und gespeichert, damit dieselbe Adresse die Probe nicht mehrfach bekommt. Die Adresse selbst wird dafür nicht aufbewahrt. Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. f.

Für Fahrer: Empfehlungen

Wer wen geworben hat. Der Werber erfährt nur die Zahl, nie einen Namen. Art. 6 Abs. 1 lit. b; gegenüber dem Werber, dessen Nummer ein anderer eingibt, zusätzlich Art. 14.

Für Fahrgäste

Sitzplatz, ein selbst gewählter Anzeigename (freiwillig), was entnommen wurde, mit Zeitstempeln, Antworten auf Pausen- und Sitzplatzabfragen, und wann der Deckel zuletzt geöffnet war. Für die Sitzung wird ein Konto ohne Namen und ohne E-Mail angelegt. Rechtsgrundlage und Verantwortlicher hängen an der Frage oben.

Für Fahrgäste: Kamera und QR-Scan

Seit A03 kann der Gast den Zugangscode vom Zettel an seinem Sitzplatz abscannen, statt ihn zu tippen. Die Rechtsgrundlage für den Zugriff auf die Kamera trägt der Anwalt ein — Art. 13 Abs. 1 lit. c. Offen ist dabei, ob § 25 TDDDG diesen Zugriff mit erfasst und, wenn ja, ob die Abfrage des Browsers dafür genügt oder ein eigener Schritt in der Anwendung nötig ist.

Der Sachverhalt dazu ist nachgemessen und steht fest: Das Kamerabild wird nur auf dem Gerät ausgewertet. Es wird kein Bild gespeichert, keines übertragen und kein fremder Dienst eingeschaltet; weiter geht allein der erkannte Code. Der Kamerastrom endet bei einem Treffer, beim Abbruch, beim Wechsel in den Hintergrund, bei der Zurück-Geste und beim Verlassen der Seite. Der Knopf erscheint nur, wenn das Gerät eine Kamera meldet und die Seite über HTTPS geladen wurde; das Eintippen bleibt der gleichwertige zweite Weg. Auf Geräten ohne eingebauten Strichcodeleser holt die Anwendung beim Antippen ein Leseprogramm vom eigenen Server nach — ein Aufruf, den nur auslöst, wer scannt. Ob das eigens zu nennen ist, gehört an diese Stelle.

Schutz gegen das Durchprobieren von Zugangscodes

Beim Einstieg werden die IP-Adresse und eine Gerätekennung gespeichert und nach 24 Stunden gelöscht. Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. f (Erwägungsgrund 49).

Wer die Daten sonst noch verarbeitet

Der Betreiber der Datenbank und der Anwendung, der Versanddienst für E-Mails und der Zahlungsdienstleister — Art. 13 Abs. 1 lit. e. Namen, Sitz und Rechtsgrundlage trägt der Anwalt ein; die Grundlage dafür steht in docs/datenschutz_dienstleister.md.

E-Mails. Bestätigungen, Passwort-Links, die Bestätigung deines Kaufs mit Rechnung und später Erinnerungen vor dem Ablauf verschickt für uns Brevo. Brevo bekommt dafür deine E-Mail-Adresse, den Betreff und den Text der jeweiligen Mail und sieht, ob sie angekommen ist. Brevo arbeitet nach unseren Anweisungen als Auftragsverarbeiter (Art. 28 DSGVO); die Server stehen in Frankreich und Belgien. Für Support und Wartung setzt Brevo Konzernfirmen auch in den USA und Indien ein, abgesichert durch Standardvertragsklauseln. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b — diese Mails gehören zum Vertrag. Werbung schicken wir dir nicht, es sei denn, du hast dem ausdrücklich zugestimmt.

Brevo schreibt die Links in diesen Mails auf eine eigene Adresse um und erfährt dadurch, ob und wann du darauf getippt hast. Abschalten lässt sich das bei diesem Dienst nicht. Das Versandprotokoll löscht Brevo nach einem Monat; den Text der Mails bewahrt Brevo gar nicht erst auf.

Antworten. Schreibst du uns zurück, landet deine Nachricht in einem Postfach bei IONOS (IONOS SE, Montabaur) — das ist unser Anbieter für die Domain und für E-Mail-Empfang. Die Server stehen in Deutschland.

Übermittlung in Drittländer

Ob und auf welcher Grundlage Daten ein Land außerhalb der EU erreichen können — Art. 13 Abs. 1 lit. f.

Wie lange gespeichert wird

Art. 13 Abs. 2 lit. a. Genannt wird nur, was technisch eingehalten wird: 24 Stunden für die Missbrauchsbremse, die Belege acht Jahre. Den Vermerk über jede verschickte Mail behalten wir so lange wie den Beleg, zu dem sie gehört; alle anderen Vermerke bis zur Löschung deines Kontos. Wie lange der Versanddienst sein eigenes Protokoll behält, steht in der Dienstleisterliste.

Was auf deinem Gerät gespeichert wird

Die Sitzung, die Zuordnung zur Reise, die Warteschlange für Eingaben ohne Netz und eine Gerätekennung — alles davon ist für den Dienst erforderlich (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG), deshalb gibt es keinen Zustimmungsbalken. Ob der gemerkte Anzeigename dazugehört, ist noch zu klären.

Schriftart

Die Schrift wird mit der Anwendung ausgeliefert und nicht bei einem Dritten nachgeladen. Es entsteht dabei keine Verbindung zu einem fremden Server.

Deine Rechte

Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Übertragbarkeit — und das Recht auf Widerspruch, das nach Art. 21 Abs. 4 DSGVO gesondert hervorzuheben ist.

Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde

Art. 13 Abs. 2 lit. d — zuständige Behörde mit Anschrift.

Was du angeben musst und was freiwillig ist

Art. 13 Abs. 2 lit. e. Ohne Name und E-Mail gibt es kein Konto; der Anzeigename des Gastes und die Telefonnummer des Fahrers sind freiwillig.

Keine automatisierte Entscheidung

Art. 13 Abs. 2 lit. f — es findet keine statt.